
Bei uns in Tirol warten zahlreiche Chancen, deinen Weg in die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen zu starten. Ausbildung, Weiterbildung, Fortbildung, Umschulung oder Praktikum: Jede Option eröffnet dir neue Perspektiven. So schaffst du die Basis für eine Aufgabe, die Sinn stiftet und Zukunft gestaltet.

Maximilianstraße 41-43
A-6020 Innsbruck
+43 512 58 28 56
sob@tsn.at
Pflegeassistenz1) (Aufschulung zu FSB BA)
Pflegefachassistenz2)
Dipl. Gesundheits- und Krankenpflege
1) Pflegeassistenz auch in Kooperation mit: Ferrarischule Innsbruck; Fachschule für ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagment (FSBHM) Landeck/Imst/Rotholz/Lienz/Weitnau;
2) Pflegefachassistenz auch an der HLWest – Höhere Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung
Standort Innsbruck
Innrain 98
6020 Innsbruck
+43 512 5322-0
info@azw.ac.at
Standort Hall
Eduard-Wallnöfer-Zentrum 1
6060 Hall in Tirol
43 512 5322-0
Innrain 98
6020 Innsbruck
+43 512 5322-0
info@fhg-tirol.ac.at
Weitere Standorte: Kufstein, Lienz, Reutte, Schwaz, St. Johann, Zams
Stiftshof 1
A-6422 Stams
+43 52 63 52 53 – 22
sozialpaedagogik.stams@isp-stams.at
Rennweg 19
6020 Innsbruck
+43 512 2230 5601
info@kph-es.at
Universitätsstraße 15
6020 Innsbruck
+43 512 2070
info@mci.edu
Innrain 52
6020 Innsbruck
+43 512 507-0
studienabteilung@uibk.ac.at
BFI West: Frühförderung
Ing.-Etzel-Straße 7
6020 Innsbruck
Broschure Interdisziplinäre Frühförderung
AZW: Genesungsbegleitung
Innrain 98
6020 Innsbruck
Genesungsbegleiter | EX-INn Tirol
UMIT Tirol
Eduard-Wallnöfer-Zentrum 1
6060 Hall in Tirol
Website
Riedgasse 9
6020 Innsbruck
office.innsbruck@fsj.at
Marxergasse 2
1030 Wien
+43 1 585 47 09 – 63 5800
info@zivildienst.gv.at

Zivildienst oder Freiwilliges Soziales Jahr sind mehr als nur eine Zwischenstation. Du spürst sofort, wie viel dein Einsatz für Menschen mit Behinderungen bewirkt. Dabei sammelst du neue Erfahrungen, entdeckst deine Stärken und entwickelst Fähigkeiten, die dich ein Leben lang begleiten. Gleichzeitig findest du Orientierung für deine Zukunft.

Ein Praktikum bietet die beste Möglichkeit, die Arbeit in der Praxis kennenzulernen. Du erhältst Einblicke in unterschiedliche Aufgabenfelder, sammelst erste Erfahrungen im Arbeitsalltag und bekommst ein realistisches Bild davon, welche Fähigkeiten und Interessen in diesem Beruf gefragt sind. So kannst du gut entscheiden, ob dieser Weg zu dir passt.

Ob nach der Schule, einer Ausbildung oder einem Studium: Der Einstieg in die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen ist unkompliziert und voller Möglichkeiten. Viele starten direkt in der Praxis und wachsen mit ihrer Aufgabe. Die Ausbildung kann dabei oft berufsbegleitend absolviert werden – mit Unterstützung durch erfahrene Kolleg*innen, die ihr Wissen gerne weitergeben.
»Was mich an dieser Arbeit fasziniert, ist der wunderbare Umgang mit den Menschen und natürlich auch, für mich eine Aufgabe gefunden zu haben, die nicht nur sinnvoll für andere ist, sondern mich auch selbst erfüllt.«
Luca Bartl
vom Zivildienst zur Berufung
Vor meinem Zivildienst war ich in verschiedenen Bürojobs tätig – unter anderem in der Buchhaltung und in der Immobilienbranche. Erst während meines Zivildienstes bei der W.I.R. GmbH im Wohnverbund Absam wurde mir klar, wie erfüllend die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen ist. Nach dem Ende des Zivildienstes blieb ich dort als Mitarbeiter ohne Ausbildung tätig und konnte wertvolle Einblicke in den Alltag und die Aufgaben von Fachsozialbetreuer*innen gewinnen.
Diese Zeit hat mir gezeigt, dass ich meine berufliche Richtung gefunden habe.
Seit September 2023 absolviere ich an der SOB Innsbruck die Ausbildung zum Diplomsozialbetreuer in der Fachrichtung Behindertenarbeit – berufsbegleitend, mit viel Praxis und noch mehr Motivation.

Ein Einstieg in die Behinderten- und sozialpsychiatrische Arbeit ist auch ohne fachspezifische Ausbildung möglich. Was zählt, sind Herz, Engagement und die Bereitschaft zu lernen. Quereinsteiger*innen bringen wertvolle Lebenserfahrung mit, arbeiten von Anfang an aktiv mit und können sich parallel durch praxisnahe Aus- und Weiterbildungen qualifizieren.
»Du musst deinem Glück eine Chance geben, wenn sich eine Chance auftut.«
Peter Tröscher
vom Bierbrauer zum Leiter der Mobilen Begleitung
Meine berufliche Laufbahn hat alles andere als klassisch begonnen: Nach meiner Ausbildung zum Bierbrauer machte ich meinen Zivildienst beim Diakoniewerk Tirol – und wollte danach eigentlich die SOB besuchen. Aus finanziellen Gründen landete ich aber in der Gastro und später bei Swarovski. Bis eine Kündigungswelle alles veränderte.
Über die Swarovski-Arbeitsstiftung kam ich in den Behindertenbereich, absolvierte die SOB zum Fachsozialbetreuer und startete im Diakoniewerk. Dort baute ich die Mobile Begleitung mit zwei Mitarbeitenden auf – heute leite ich ein Team von 32 Kolleg*innen und 44 Klient*innen.

Vom Praktikum bis zur Leitung stehen dir in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen alle Wege offen. Wer Engagement zeigt, kann sich durch Aus- und Weiterbildungen, Spezialisierungen oder Führungsaufgaben weiterentwickeln – oft direkt aus der Praxis heraus und mit individueller Begleitung. Hier wächst nicht nur die Karriere, sondern auch die Persönlichkeit.
»Eine Wahl, die ich bis heute keine einzige Minute infrage stelle.«
Helga Flörl
von der Verkäuferin zur Leiterin eines Wohnhauses
Eigentlich habe ich Verkäuferin gelernt, bin dann in die Psychiatrie gewechselt und habe dort als Stockmädchen gearbeitet. 1997 kam ich zum Verein W.I.R., wo ich die Ausbildung zur Behindertenfachbetreuerin machte – heute Fachsozialbetreuerin Behindertenarbeit.
Weil mich die pädagogische Seite besonders interessiert hat, habe ich die Studien-berechtigung nachgeholt und Pädagogik studiert, während ich weiter bei der W.I.R. GmbH gearbeitet habe. 2007 übernahm ich die Leitung des Wohnhauses Schwaz – eine Entscheidung, die ich bis heute keine Sekunde bereue.
